Ensemble

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Das Linos Saxophon Quartett leitet seinen Namen von dem sagenumwobenen altgriechischen Dichter und Sänger Linos ab. Einer Legende nach gilt er als “Erfinder” des Liedes und des Rhythmus, nachdem er von Apollon die dreisaitige Leier erhalten hatte. Eine andere mythologische Darstellung sieht ihn als Sohn des Apollon und der Muse Kalliope, der eine Auseinandersetzung mit seinem Schüler Herakles nicht überlebte: “Die einzige Freiheit, die es gibt, ist die Freiheit der Kunst”, soll er gesagt haben. Herakles war anderer Ansicht, und wie zum Beweis, dass das Schöngeistige einfachster Gewalt nicht trotzen kann, erschlug er ihn mit der Leier.

 

Die musikalische Karriere des Linos Saxophon Quartetts begann 1985 unter dem Namen Krefelder Saxophon Quartett. Dem enthusiastischen Engagement seines Mentors Laszlo Dömötör ist es zu verdanken, dass die jungen Musiker sowohl im Ensemble als auch als Solisten erste Preise bei nationalen und internationalen Musikwettbewerben erhielten.

 

In den folgenden Jahren studierten die Mitglieder an den Musikhochschulen Düsseldorf, Hannover und Bordeaux. Es folgte eine rege Konzerttätigkeit im Inland, die dem Ensemble nicht nur beim Publikum, sondern auch in der Kritik einen ausgezeichneten Ruf einbrachte. Internationale Konzertreisen von Russland bis Nordamerika sowie verschiedene Radioübertragungen und Fernsehproduktionen runden das Profil ab.

 

Seit mehr als 30 Jahren unverändert in der Besetzung, konnte das Quartett seine Technik perfektionieren und im musikalischen Zusammenspiel ein differenziertes Klangbild entwickeln, das in der deutschen Ensemblelandschaft seinesgleichen sucht.

Andreas Hilner

Studium an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf bei Prof. Hermuth Gießer, dort 1996 künstlerische Abschlussprüfung mit “Auszeichnung”; 1998 Konzertexamen

Als Dirigent zahlreiche Konzerte im In-und Ausland, so etwa von 1995 bis 1996 musikalischer Leiter des “Landesjugendblasorchesters”, seit 1993 Leiter der “Rheinisch-Bergischen Bläserphilharmonie” und zur Zeit Dirigent der “Bayer Symphoniker”

Als Solist spielte er mit verschiedenen Orchestern u.a. in der Tonhalle Düsseldorf, Europahalle Kehl und im Opernhaus Rheydt

Mitglied des “Rheinischen Bläserquintetts”

Regelmäßige Zusammenarbeit u.a. mit den “Düsseldorfer Sinfonikern“, “Duisburger Symphonikern”, “Bochumer Symphonikern”, “Niederrheinischen Sinfonikern” dem “Sinfonieorchester Wuppertal” und dem „WDR Rundfunkorchester“

Als Dozent tätig an der „Kunst- und Musikschule Brühl“, sowie der „Robert-Schumann Musikhochschule Düsseldorf“

Martin Hilner

Studium an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf bei Hans-Peter Mertens und Prof. Hermut Gießer, dort 2001 Abschluss mit Konzertexamen

Teilnahme an Meisterkursen bei Arno Bornkamp, Claude Delangle, Ivan Roth und Eugene Rousseau

Als Solist spielte er mit verschiedenen Orchestern u.a. in Rumänien und den Niederlanden

Regelmäßige Aushilfstätigkeit bei den “Bochumer Symphonikern”, “Düsseldorfer Symphonikern”, “Essener Symphonikern”, dem “noTabu-Ensemble” und dem WDR Orchester

Zahlreiche Auftritte mit seinen Kammermusikpartnern Thomas Möller (Klavier) und Hans Andre Stamm (Orgel)

Als Mitglied des “Poyphonic Outlaws Jazz Project” Zusammenarbeit u.a. mit Bob Mintzer, Jiggs Whigham und Till Brönner

Seit 2003 Lehrauftrag im Fach Saxophon an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf

Roland Lichters

Parallel zu seiner musikalischen Arbeit, Studium der Physik und Promotion am Max-Planck-Institut für Quantenoptik München

Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen im Bereich Klassik und Jazz

Mitwirkung in zahlreichen Orchestern wie z.B. dem “Landesjugend Orchster NRW” und den “Bayer Symphonikern”

Zusammenarbeit mit verschiedenen Jazzformationen wie z.B. der “Jazz Swing College Band” unter der Leitung von Arnold Schiffer und den “Towels of Destiny”

Der Schwerpunkt seiner musikalischen Arbeit liegt in der Kammermusik und hier insbesondere beim Saxophonquartett.

Sebastian Pottmeier

Studium an der “Hochschule für Musik und Theater Hannover” in der Saxophonklasse von Herrmann Cordes

Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen

Fortsetzung der künstlerischen Studien am “Conservatoire National de Région de Bordeaux” in der Meisterklasse von Marie Bernadette Charrier und Jean-Marie Londeix sowie Studium zeitgenössischer Kammermusik ebenfalls bei Marie B. Charrier

Seit der Gründung des internationalen Ensemble Atmosphère mit dem Schwerpunkt ‘Zeitgenössische Musik’ zahlreiche Konzerte und Tourneen in Frankreich, Italien, Spanien, Kanada und Australien; “Premio Speciale della Giuria per la Musica contemporanea” beim 6. Internationalen Musikwettbewerb “Riviera del Conero” 1998; CD-Produktion.

Rege Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten.

Mitglied im “Alliage Quartett”, seit 2008 “Alliage Quintett”, CD-Produktionen, Echo-Klassik 2005.

Auftritte auf dem 11. und 12. Weltsaxophonkongress in Valencia bzw. Montreal als Mitglied des “Ensemble Atmosphère” sowie des “Ensemble International de Saxophones de Bordeaux” unter Leitung von Jean-Marie Londeix und als Solist.

Seit 2003 Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Köln.